Meisterschaftsspiel gegen SV Wachtberg 2

04.10.2020.TuS Odendorf – SV Wachtberg II 3:3 (3:1)

Die verflixte 90. Minute!

Vor dem Spiel hätte der TuS Odendorf ein Unentschieden gegen die Reserve vom SV Wachtberg vermutlich blind unterschrieben. Nach dem Spiel weint man 2 Punkten hinterher, kann aber auch noch froh über den einen Punkt sein.

Die erste Halbzeit sah ziemlich gut aus und die Zuschauer sahen ein Spiel auf Augenhöhe. Wachtberg hatte mehr vom Spiel, Odendorf war brandgefährlich.

Spielertrainer Ziburske konnte nach seiner Rotsperre wieder mitwirken und brachte den TuS in der 29. Minute mit einem feinen Solo in Führung. Ein Tor des Willens kann man sagen. Fragt jemand Ziburske; „Wie hast du den gemacht?“, lautet die Antwort: „Ich habe ihn reingewollt!“

Kurz vor der Pause ging es dann Schlag auf Schlag. Erst erhöhte Mathea nach Pass von Pingen auf 2:0, ehe kurz darauf der Anschlusstreffer hingenommen werden musste. Im direkten Gegenzug konnte Mathea, nach Vorarbeit von Ziburske, die zwei-Tore-Führung wiederherstellen.

Nach der Pause präsentierten sich die Gäste deutlich stärker und nach etwa 10 Minuten zappelte der Ball im Odendorfer Netz zum 3:2 Anschlusstreffer.

Die Wachtberger fuhren einen gefährlichen Angriff nach dem Anderen, aber irgendwie konnte der Einschlag immer noch verhindert werden. Selbst hatte man auch noch die ein oder andere gute Kontermöglichkeit, die leider allesamt nicht zu Ende gespielt wurden, oder der Ball nicht im Kasten untergebracht werden konnte.

So musste es wieder die 90. Minute sein, in der den Wachtbergern doch noch der Ausgleich gelang. In der Nachspielzeit hatte der Fußballgott langsam Mitleid mit Odendorf und lenkte einen Wachtberger Sonntagsschuss noch gegen die Latte. Ich spreche hier nicht von Lars Außem, sondern wohl tatsächlich vom Allmächtigen, der die Odendorfer hasst und bereits gegen Volmershoven und Uni Bonn zu einem heftigen Suckerpunch voll in die Weichteile ausholte und wertvolle Punkte in der letzten Sekunde kostete.

Das ist natürlich Quatsch! Lord Bollig ist kein Sadist und die Gründe für die verlorenen Punkte muss Odendorf bei sich selbst suchen.

Aber hey, immerhin ein Spiel ohne Eigentor.

Im Team: Lars Außem, Matthias Pingen, Marcel Mathea, Philip Rogaczewski (61. Erik Wiebe), Frederik Ziburske, Masum Ulas (67. Dennis Rink), Alexander Stroh, Benjamin Walter Knauber, Patrick Hinsch (46. Yonas Weldeyesus), Firat Bagkan, Erick Neufeld (78. Cem Akkaya)

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